A 61 TALBRÜCKE PFEDDERSHEIM
Instandsetzung und Verstärkung mit externen Spanngliedern

PROJEKTBEISPIELE: BRÜCKENBAU

Die 1471,4 m lange Autobahnbrücke befindet sich in Pfeddersheim, westlich von Worms, und wurde zwischen 1972 und 1975 hergestellt. Die Brücke setzt sich aus zwei getrennten Überbauten (Ost und West) zusammen, welche sich jeweils in Längsrichtung in vier aufeinander folgende Durchlaufträgersysteme unterteilen (Teilbauwerke A bis D).

Die Querschnittsform ist ein zweizelliger Hohlkasten mit einer durchgängigen Konstruktionshöhe von 2,7 m. Der bestehende Brückenüberbau ist sowohl in Längs- als auch in Querrichtung vorgespannt.

Zur Verstärkung der Koppelfugen wurde eine zusätzliche, externe Vorspannung in den beiden Zellen des Hohlkastenquerschnitts ausgeführt. Zur Lasteinleitung bzw. Endverankerung wurden Stahlbetonkonsolen hergestellt. Die Kraftübertragung zwischen Hohlkastensteg und Konsole wurde durch verzahnte Kontaktfugen und eine Quervorspannung sichergestellt.

DATEN, ZAHLEN, FAKTEN

Unsere Leistungen:
Nachrechnung nach DIN-Fachberichten
Entwurfsplanung für eine Instandsetzung und Ertüchtigung der Kragarme und der Übergangskonstruktionen
Objektplanung: HOAI-LPH 1-3+6
Tragwerksplanung: HOAI-LPH 2+3
Entwurfs- und Ausführungsplanung der Verstärkung mit externen Spanngliedern Objektplanung: HOAI-LPH 1-3+6
Tragwerksplanung: HOAI-LPH 2-5
Technische Beratung & Bauüberwachung
Objektplanung: HOAI-LPH 8 (teilweise)
Bauherr:
Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz
Autobahnamt Montabaur
Auftragnehmer:
Leonhard Weiss GmbH & Co. KG
Spannweite:
A: 35,2 m + 3 x 45,0 m + 37,5 m
Bauzeit:
2013 bis 2017

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