TALBRÜCKE WILDE GERA (A71)
Stahlbetonbogen im Freivorbau

PROJEKTBEISPIELE: BRÜCKENBAU

Das Tal der Wil­den Gera im Thü­rin­ger Wald wird von einer Stahl­be­ton­bo­gen­brü­cke mit einer Gesamt­län­ge von 552 m und einer maxi­ma­len Höhe von 110 m über­spannt. Mit einer Spann­wei­te von 252 m war sie bis 2011 die größ­te Stahl­be­ton­bo­gen­brü­cke Deutsch­lands. Der 14-feld­ri­ge Über­bau wird erst­ma­lig in Stahl-Beton-Ver­bund­bau­wei­se als ein­zelli­ger Hohl­kas­ten geführt.

Im Bereich des Bogens ist die Fahr­bahn auf­ge­stän­dert. Am Schei­tel­punkt des Bogens befin­det sich der Fest­punkt des Über­baus, wo die Las­ten aus dem Über­bau mit zwei längs- und quer­fes­ten Ver­for­mungs­la­gern in den Bogen abge­tra­gen wer­den. Die Her­stel­lung des Beton­bo­gens erfolg­te im Frei­vor­bau mit Hilfs­ab­span­nun­gen, der Über­bau wur­de im Takt­schie­be­ver­fah­ren her­ge­stellt.

DATEN, ZAHLEN, FAKTEN

Unse­re Leis­tun­gen:
Sta­ti­sche und kon­struk­ti­ve Prü­fung der Aus­füh­rungs­un­ter­la­gen für die Unter­bau­ten, den Bogen sowie alle erfor­der­li­chen Bau­b­e­helfs­maß­nah­men
Bau­herr:
Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land / DEGES
Auf­trag­neh­mer:
Adam Hör­nig / Stahl­bau Plau­en
Bogen­spann­wei­te:
L = 252 m
Bau­zeit:
1998 bis 2000

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